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Sicherheitstechnik.
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Softwarelösungen.
Zelaris Videomanagement.
Medientechnik.
Bis zu 16.000 Eingangskanäle
Je nach Ausbaustufe stehen bis zu 16.000 Eingangskanäle zur Verfügung. Für die Anzeige sind pro Arbeitsplatz bis zu 25 frei skalierbare Videofenster vorhanden, die in beliebiger Anordnung auch auf Mehrfachmonitorsystemen verteilt werden können. Jedem Fenster kann eine beliebige Videoquelle zugeordnet und individuell als Liveanzeige oder zur Darstellung von Archivdaten konfiguriert werden. Der Wechsel in den Archivbetrieb zeigt unmittelbar das letzte Livesignal als Standbild an und ermöglicht daraufhin eine Recherche nach Zeit oder Ereignissen. Archivdaten mehrerer Videoquellen können synchronisiert dargestellt werden, auch wenn sie auf unterschiedlichen Videosystemen aufgezeichnet worden sind. Für analoge und digitale Videoquellen ohne eigene Auf-zeichnungsfunktion können Zelaris Videoserver in das Management integriert werden. Diese verfügen über jeweils bis zu 64 Videokanäle und sind in der Lage, bis zu 2.000 Bilder/Sekunde bei CIF- und 1.000 Bilder/Sekunde bei 4CIF-Auflösung zentral zu archivieren und als M-JPEG oder MPEG-4 Videostrom an die Arbeitsplätze weiter-zuleiten. Neben der lokalen Anzeige der Videoquellen steht auch eine digitale Kreuzschienenfunktion zur Verfügung, die das Aufschalten von Signalen auf fremde Arbeitsplätze, Videowände oder Videodekoder zur Analogbildwandlung ermöglicht.
Schutz der Privatsphäre
Bei der Videoüberwachung in öffentlichen und nichtöffentlichen Bereichen kann aus rechtlichen oder politischen Gründen die Notwendigkeit bestehen, dem Personal an den Videoleitständen die Identität der überwachten Personen zu verbergen. Im Gegensatz dazu steht jedoch die Aufgabe, jederzeit einen vollständigen und ungehinderten Einblick in die überwachten Zonen zu gewährleisten. Eine Lösung für dieses Problem bietet ein neuartiger Algorithmus in den Schille-Videomanagementsystemen. Dieser erreicht durch eine Analyse der Bildinhalte eine Verschlüsselung der nicht zum Hintergrund gehörenden Objekte, stellt diese jedoch noch detailliert genug für eine Überwachung dar. Die Entschlüsselung und somit Identifizierung kann nur von Bedienern mit gesonderten Be-nutzerrechten erfolgen. Die Funktion ist für jede Videoquelle individuell einstellbar und als Standard in allen Versionen vorhanden.
Videomanagement mit Zelaris
Die Videoüberwachung hat sich in den letzten Jahren zu einer der am meisten wachsenden und sich weiterentwickelnden Technologien der Sicherheits-technik entwickelt. Insbesondere der immer mehr an Bedeutung gewinnende Einsatz von digitalen Video-systemen stellt ganz neue Anforderungen an die Ausstattung der Leitzentralen. Die langjährige Partnerschaft der Schille Informationssysteme GmbH mit bedeutenden Herstellern der Videotechnik und die Erfahrungen aus einer Vielzahl von Videoprojekten führten nunmehr zu der Entwicklung eines standardisierten und herstellerunabhängigen Videomanagementsystems. Seit mehr als 14 Jahren wurden die PVis Gebäude- und Sicherheitsmanagementlösungen des Unternehmens in über 700 Projekten erfolgreich eingesetzt. Bestandteil vieler Kundeninstallationen waren Videomanagementfunktionen, die wesentlich in die Entwicklung des neuen Produkts Zelaris eingeflossen sind. Bisherige Videomanagementsysteme waren entweder weitgehend herstellerabhängig oder be-schränkt auf den Einsatz bestimmter Technologien. Weiterhin wurde der Performance und der effizienten Bedienbarkeit zu wenig Aufmerksamkeit zuteil. Auch die als Bestandteil von Gebäudemanagementsystemen angebotenen Videosteuerungen sind in ihrer Funktionalität zumeist starkeingeschränkt.
Natlose Integration
Mit Zelaris wird nun erstmals ein Videomanagementsystem angeboten, das eine nahtlose Integration aller nur erdenklichen Videoquellen und -technologien ermöglicht. Produkte praktisch aller bedeutenden Hersteller können in höchster Qualität und Leistung unter einer einheitlichen Bedieneroberfläche zusammengefasst werden. Als Videoquellen können analoge und digitale Signale von Überwachungskameras, digitalen Auf-zeichnungssystemen und Quellen, wie etwa professionellen Digitalkameras, eingebunden werden. Für mehr als 500 unterschiedliche Videosysteme stehen zwischenzeitlich Schnittstellen zur Verfügung. Durch über 270 Schnittstellen zu mehr als 70 IP-Video Herstellern wird Zelaris zu einem der flexibelsten Videomanagementsysteme. Neben analogen Videosignalen werden digitale Videoquellen im M-JPEG, allen MPEG und proprietären Formaten mit Auflösungen bis zu 16 Megapixel unterstützt.
Vertraute Eingabegeräte
Die Bedienung kann neben Maus und Tastatur auch über externe Bedienpulte und Joysticks erfolgen. Somit stehen diese vertrauten und bewährten Eingabegeräte auch in der modernen Digitaltechnik zur Verfügung. Im Archivbetrieb können manuelle Dreh-geber, wie sie in der professionellen Schnittplatztechnik Verwendung finden, die Navi-gation unterstützen. Eine grafische Oberfläche mit AutoCAD-Schnittstelle ermöglicht die Steuerung über Grundrisspläne. Bei der Gestaltung der Bedieneroberfläche wurde auf eine schnelle und übersichtliche Funktionsauswahl geachtet, die insbesondere in Stresssituationen den Bediener sicher zum Ziel führen kann. Ein zentraler Befehlsbereich zeigt immer nur die Funktionalitäten an, die für die momentan gewählte Videoquelle verfügbar sind. Die Bedienungsphilosophie beruht auf dem Konzept einer klassischen Videokreuzschiene, bei der eine Videoquelle auf einen Monitor aufzuschalten ist. Eine Anwenderverwaltung mit Prioritätssteuerung für den PTZ- und Bildzugriff sorgt für einen sicheren und geordneten Betrieb bei Mehrplatzsystemen.
Systemoffenheit
Eine Besonderheit stellen die Exportfunktionen dar. Neben Einzelbildern im JPEG- oder Bitmap-Format können Videosequenzen als AVI-Datei ausgegeben werden. Die Dateien werden, unabhängig vom Ausgangsformat, in das von nahezu allen PC-Plattformen lesbare M-JPEG-Format konvertiert und mit der bestmöglichen Bildqualität ausgegeben. Proprietäre und nur mit Spezialsoftware lesbare Exporte werden somit ver-mieden. So manche Staatsanwaltschaft wird dafür dankbar sein. Eine interne Bewegungs- und Sabotageanalyse unterstützt den Anwender bei der Überwachung. Für die Integration von externen biometrischen Systemen und Bildanalyseverfahren, wie etwa die Kfz-Kennzeichenerkennung, steht eine standardisierte Schnittstelle zur Ver-fügung.Das Videomanagement kann als stand-alone Lösung oder als Bestandteil von Fremdsystemen eingesetzt werden.Neben OPC-Client und ?Serverschnittstellen stehen verschiedene Datenschnittstellen für externe Kontakte und die Steuerung als virtuelle Videokreuzschiene, sowie eine Übergabeschnittstelle zur Integration von Gefahrenmelde-und Sicherheitseinrichtungen bereit. Der ganzheitliche Gedanke in Kombination mit den technischen Eigenschaften des Zelaris Videomanagements stellt eine ideale Lösung für die Aufgaben der privaten und öffentlichen Leitzentralen dar und bietet, insbesondere in Kombination mit den PVis- Managementlösungen der Schille Informationssysteme GmbH, einen bisher einzigartigen Funktionsumfang.


